Konzept "Auszeit" - GPS Website

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KONZEPT ZUR "AUSZEIT" AN DER GUDRUN-PAUSEWANG-SCHULE

1. Warum haben wir uns für die "Auszeit" entschieden?
Jeder Schüler und jede Schülerin hat das Recht, in einer friedlichen und freundlichen Schulumgebung zu lernen und gleichzeitig die Pflicht, freundlich mit anderen umzugehen. Wir Lehrer/innen haben nicht nur einen Bildungs-, sondern auch einen Erziehungsauftrag. Erziehung kann dann gelingen, wenn alle an Schule Beteiligten, die Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern, vertrauensvoll zusammenarbeiten und dieselben Ziele verfolgen. Wir möchten die Eigenverantwortung der Schüler/innen stärken sowie ihre Fähigkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren und es ggf. so zu verändern, dass es die Rechte der Mitschüler/innen und Lehrer/innen nicht verletzt. Die Schüler/innen sollen durch den Auszeitraum lernen, über ihr Fehlverhalten zu reflektieren und sich selbst für ein freundliches Miteinander verantwortlich zu fühlen.

2. Die "Auszeit"
Unsere Schulregeln sind allen Schülern und Schülerinnen bekannt und hängen in jedem Klassenzimmer sichtbar aus. Bei einem groben Verstoß gegen diese Regeln, wird das Kind von den Lehrpersonen in den "Auszeitraum" geschickt. Der "Auszeitraum" ist der Klassenraum der 1a. Er ist in der großen Pause von 09:40 bis 10:00 Uhr von einer Lehrkraft besetzt.

Ein Kind wird unmittelbar in die "Auszeit" gebracht, wenn...
  • körperliche Gewalt (schlagen, treten, spucken, schubsen,...) oder verbale Gewalt (Beleidigungen, Bedrohungen,...) angewendet wird,
  • Lehreranweisungen ignoriert werden und das Kind wegläuft,
  • Toilettenräume unsachgemäß benutzt werden,
  • das Schulgelände verlassen wird.

Diese Regelverstöße werden im gesamten Schulgebäude und während der gesamten Schulzeit mit der Auszeit geahndet. Konflikte werden weiterhin von den Aufsichtspersonen auf dem Pausenhof oder im Klassenverband mit der Lehrerin/dem Lehrer besprochen.

3. Was geschieht, wenn ein Kind in die Auszeit muss?
Das Kind füllt mithilfe der Lehrkraft ein Formblatt aus, indem vermerkt wird, gegen welche Regel das Kind verstoßen hat und was es beim nächsten Mal besser machen kann. Das Formblatt wird vom Kind und der Auszeitaufsicht unterschrieben und dem Kind in der gelben Mappe zur Unterschrift der Eltern mitgegeben. 
Wenn ein Kind 3x in der Auszeit war, werden die Eltern zu einem Gespräch gebeten. Elterngespräche werden mit dem Ziel geführt, Hilfsangebote und Maßnahmen mit den Eltern zu erarbeiten, die dazu führen, dass das betroffene Kind sich in Zukunft an die Regeln der Schule halten kann.
 
 
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